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Zu dem Gesangverein Hoffnung zählen neben dem

  • seit 1883 bestehenden Männerchor auch
  • ein Frauenchor und
  • das Gesangsquintett Hoffnungslos.

Auf den weiteren Seiten möchten wir Sie über die verschiedenen Chorgruppen informieren.

Haben Sie an einer dieser Gemeinschaften Interesse gefunden und möchten bei dieser aktiv mitsingen, sind Sie jederzeit gern willkommen.
Kommen Sie einfach zu einer unverbindlichen Chorprobe oder sprechen Sie eine Sängerin oder einen Sänger an.
Wir freuen uns auf Sie.

Unser Männerchor 

Die Chorproben finden regelmäßig freitags von 20.oo Uhr bis 22.oo Uhr im evangelischen Gemeindehaus, Wichernstr. 2, Rheda-Wiedenbrück statt.
Ausgenommen sind lediglich gesetzl. Feiertage und die Schulferien.

 Männerchor

 

Unsere aktiven Sänger:

 

Tenor I Bass I
Hans-Josef Alke Bernd Biermann
Josef Avenwedde Dieter Brinkemper
Lutz Budde Heinrich Busse
Heiner Grimm Uwe Gochermann
Helmuth Hoffmann Aloys Horsthemke
Dr. Paul Hoffmann Gerhard Knöbel
Heribert Strünkelnberg Klaus Kortmann
Josef Wedeking Andreas Mangel
  Manfred Ost
  Christian Schmidt
  Herbert Thiedig
Hier könnte Antonius Westhoff
Ihr Name Georg Wiesbrock
stehen.  
   
 Tenor II
Bass II 
Klaus Engels
Günter Bartelt
Hermann Frenser
Thomas Linnemann
Andreas Gerner Heinz-Werner Sippel
Ferdi Klodt Rüdiger Stender
Helmut Korfmacher  
Horst Pirwaß  
Franz Sasse  
Bernd Schmalhorst  
Herbert Schnalle  
Peter Skowronek  
Björn Wehmeyer  
Herbert Weisters  
Dr. Claus Werner  

 

 

 

Einige unserer jungen Sänger:

 

Dieter Brinkemper


„Singen kann jeder!“ Dies war die Antwort von Helmuth Hoffmann auf meine Bemerkung, dass ich bestimmt kein guter Sänger sei. Er hatte mich zu diesem Zeitpunkt gegen Ende des Jahres 2005 bereits einmal angesprochen, ob ich nicht dem Gesangverein „Hoffnung“ als Sänger beitreten wolle. Meine erste Reaktion war zurückhaltend. Ich hatte vorher nie in Erwägung gezogen, einem Gesangverein beizutreten. Da er hartnäckig blieb, habe ich das Adventskonzert der „Hoffnung“ und später einige Probenabende besucht. Dabei konnte ich das ganze Spektrum des Liedgutes der „Hoffnung“ kennen lernen: anspruchsvolle, klassische Stücke auf der einen Seite, volkstümliche, witzige und auch moderne Stücke auf der anderen Seite. Eine reizvolle Mischung! Dabei kommt das gesellige Miteinander nicht zu kurz. Mehrfach im Jahr finden gemeinsame Radtouren, Feste usw. statt. Einmal jährlich steht ein gemeinsamer Ausflug über zwei oder drei Tage an. Die Teilnahme dabei ist stets freiwillig. Auch wenn einige Sänger schon seit Jahren der „Hoffnung“ angehören, stehen sie neuen Mitgliedern sehr aufgeschlossen gegenüber, dies gilt auch für die Partnerinnen der Mitglieder. Es ist üblich, sich zu duzen. Der Umgangston ist locker und freundschaftlich. Dies hat auch meine Frau festgestellt, und so freuen wir uns beide jedes Mal auf die nächste Veranstaltung. Abschließend möchte ich dem Ausspruch von Helmuth Hoffmann eine Aussage hinzufügen, die meine eigenen Erfahrungen widerspiegeln: “Ich habe es nicht bereut, Mitglied der „Hoffnung“ zu werden.“

 

Andreas Gerner


Ich habe bereits in meinem Heimatort Beberstedt im Eichsfeld gerne im Chor gesungen. Eine gewaltige Zäsur in meinem Leben führte mich nach Rheda-Wiedenbrück. Es gelang mir nämlich, mit meiner Familie über Tschechien die damalige DDR zu verlassen. Helmuth Hoffmann, mein Onkel, animierte mich, in der „Hoffnung“ weiter mein Hobby zu pflegen. Und so war ich mit Sicherheit der erste ehemalige DDR-Bürger, der unmittelbar nach der Wende Mitglied in einem Gesangverein der Stadt wurde. Aus familiären und beruflichen Gründen musste ich einige Zeit aussetzen, bin aber glücklich, nun wieder meine Stimme einbringen zu können. Es ist das breitgefächerte Repertoire - vornehmlich die Chorwerke großer Komponisten- welches mich besonders begeistert, außerdem die gute Arbeit unseres Dirigenten. Dazu kommt die gesellige Komponente, die im Verein besonders gepflegt wird. Man könnte, so betrachtet, sagen: „Ich bin in guter Hoffnung“.

 

Thomas Linnemann


Wie ich zum Chor kam Als „Zugereiste“ aus Warendorf hatten wir anfangs keinen Kontakt zur einheimischen Bevölkerung Wiedenbrücks. Wie es das Schicksal so wollte, ergab sich 1998 bei der Fahrradwallfahrt mit der St. Aegidiusgemeinde nach Altenberg, dass wir Kontakt zu Helmuth Hoffmann bekamen. Da meine Frau Henricke und Helmuth die gleichen bayerischen Wurzeln haben, kam man sehr schnell ins Gespräch. Helmuth erwähnte, dass er Mitglied der Hoffnung ist. Henricke war der Ansicht, dass meine Stimme sicherlich in diesem Chor gut aufgehoben wäre. Schnell waren also Nägel mit Köpfen gemacht und Helmuth und Henricke waren sich einig, dass ich nach der Sommerpause bei der ersten Chorprobe dabei sein sollte. Ich war von dieser Idee etwas überrascht, aber nicht abgeneigt und somit war meine hoffnungsvolle Zukunft besiegelt. Ohne Vorsingen fand ich mich im 2. Bass wieder, und ich muss sagen, dass mir diese Stimmlage auch am besten liegt. Die „alten Hasen“ nahmen mich sehr nett auf, so dass ich eigentlich schnell den Einstieg in mein erstes Konzert fand, u.a. mit „Die erste Walpurgisnacht“ von Mendelssohn- Bartholdy. Nach mittlerweile zehn Jahren Mitgliedschaft in der „Hoffnung“ fühle ich mich immer noch sehr wohl. Das liegt auch daran, dass wir im Chor viele Freundschaften gefunden haben. Besonders erwähnen möchte ich hier aber die intensive Beziehung zu Helmuth und zu seiner verstorbenen Frau Erika. Nicht zuletzt ist aber auch das Repertoire der „Hoffnung“ sehr interessant. Angefangen von der leichteren Musik, über Spirituals bis zu den anspruchsvollen Werken in der Adventszeit ist das Spektrum breit gefächert. Es hat zudem einen ganz besonderen Reiz, diese Werke mit einem so engagierten Dirigenten wie Knut Peters einzustudieren. Zuletzt stellt sich also die Frage, wieso der „Hoffnung“ beitreten? Ganz einfach: die Möglichkeit, Musik mitzugestalten, viele neue Leute kennen zu lernen und Freunde zu gewinnen. Der Chor bietet genug Gelegenheiten, sich persönlich zu engagieren

 

Herbert Schnalle


Vor einigen Jahren fragte mich ein Nachbar, ob ich nicht Interesse hätte, in einem Männerchor mitzusingen. Da ich schon immer gern gesungen habe, über einige Vorerfahrungen in einer Studentengesangsgruppe und einem Gospelchor verfügte, ging ich im Frühjahr 2001 an einem Freitagabend zu den Proben der Hoffnung in das Evangelische Gemeindehaus in Wiedenbrück. Der Chor übte zu der Zeit für ein Adventskonzert den Lobgesang von Mendelssohn-Bartholdy ein. Die Musik, der Gesang, das ganze anstehende Projekt sagten mir zu. Also blieb ich nicht nur für den Abend, sondern ging an den darauffolgenden Freitagen zu den Übungsabenden und wurde schließlich Mitglied in der Hoffnung. Nach und nach lernte ich die Sangesbrüder - und auch deren Partnerinnen - bei gemeinsamen Ausflügen, Radtouren und Feierlichkeiten näher kennen. Es brauchte nur wenige Monate und ich fühlte mich in der Gemeinschaft des Chores, in der ich damals eher zu den Jüngeren gehörte, ausgesprochen wohl. Die Mitgliedschaft in der Hoffnung war für mich eine lohnende Entscheidung. In den vergangenen Jahren durfte ich mich mit meiner Tenorstimme bei zahlreichen Matineen sowie weltlichen und geistlichen Konzerten einbringen, die zum Teil sehr anspruchsvoll waren und auf einem hohen Niveau konzertiert wurden. Dieser Herausforderung habe ich mich nicht nur im Interesse des Chorlebens gern gestellt. Ich habe auch ganz persönlich von dem Gesang profitiert, indem ich für mich eine weitere attraktive und anregende Freizeitbeschäftigung gefunden habe. Der Gesang gibt mir Ausgleich zum Berufsleben, lässt mich entspannen, erfüllt mich mit Zufriedenheit und bisweilen auch mit Stolz darüber, einer niveauvollen Gemeinschaft mit hohen musikalischen Ansprüchen angehören zu dürfen.

 

Rüdiger Stender


Wie bin ich zur Hoffnung gekommen? 1987 sind meine Frau und ich nach Wiedenbrück gezogen. Wir haben auf dem Pfarrfest der St. Aegidiusgemeinde eine lustige Gruppe von Sängern der Hoffnung kennengelernt. Klaus Emmerich und Helmuth Hoffmann haben mich über den Verein informiert. Auf dem Stiftungsfest bestätigte sich der gute Eindruck über die Geselligkeit der Sänger und deren Ehefrauen. Das Konzert im Ratsgymnasium hat mich dann überzeugt, in diesem Verein zu singen. Warum bin ich dabei und fühle mich im Chor wohl? Die gute Gemeinschaft der Sänger und die schönen Konzerte als Abschluss der Probenarbeit sind Ansporn, in den Verein einzutreten und dabei zu bleiben. Warum kann ich eine Aktivität in der Hoffnung befürworten bzw. weiterempfehlen? Singen ist eine sinnvolle und bildende Freizeitbetätigung, die im Verein mit Gleichgesinnten Spaß macht.

 

Herbert Weisters


Ich singe seit nunmehr über neun Jahren in der Hoffnung. Zwei Jahre zuvor bin ich mit meiner Familie nach Wiedenbrück gezogen. Angesprochen wurde ich im Rahmen eines Elternabends zur Kommunionvorbereitung unserer Tochter. An diesem Abend sangen wir zur Einstimmung einige Lieder, und Herbert Thiedig, der zu dem Zeitpunkt auch erst seit einem Jahr in der Hoffnung sang, sprach mich an, ob ich nicht einfach mal unverbindlich zu einer Probe der Hoffnung kommen wolle.
Ich ging mit Skepsis hin, wurde herzlich empfangen und nach der dritten Probe entschied ich mich, es zu versuchen. Seither habe ich viele bewegende Konzerte gesungen und vieles mehr in einer tollen Gemeinschaft erlebt. Dies sind meine ersten Erfahrungen in einem Chor. Hätte mich jemand einige Jahre vorher gefragt, ich hätte es kategorisch ausgeschlossen!

 

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