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Konzerte

26.11.2011, 18.00 Uhr, Pfarrkirche St. Aegidius in Wiedenbrück

27.11.2011, 19.30 Uhr, Kirche St. Maria Immaculata in Verl-Kaunitz

 

Programm:

Ludwig van Beethoven

Symphonie Nr. 8 F-Dur

"Coriolan"

Ouvertüre zum gleichnamigen Trauerspiel
Heinrich Joseph von Collins

Wolfgang Amadeus Mozart

"Krönungsmesse"

"Ave verum corpus"

"Laudate Dominum"

Joseph Haydn

"Te Deum"

Melodiöser Mozart und begeisternder Beethoven

Das Programm des diesjährigen Konzertes ist geprägt sowohl von schwungvoller Heiterkeit, freudigem Gestus und mitreißendem Optimismus als auch von besinnlichen Momenten, die in idealer Weise auf die beginnende Adventszeit einzustimmen vermögen.
Ihre Seit über 200 Jahren ungebrochene Popularität verdankt die "Krönungsmesse" Wolfgang Amadeus Mozarts den vielen eingängigen und kantabeln Melodien, dem volltönenden Chorklang, den brillanten schnellen "Gloria"- und "Credo"-Sätzen, der majestätischen Bläserpracht und der bezaubenden Anmut der Solo-Gesänge. Das "Agnus Dei", eine der schönsten melodischen Erfindungen Mozarts überhaupt, wird von der Sopranistin Sabine Ritterbusch gesungen werden, lange Zeit gefeierte Solistin an der Hamburger Staatsoper und nun Professorin an der "Hochschule für Musik, Theater und Medien" in Hannover. Für die weiteren Solopartien konnten Anna Bineta Diouf (Alt, Hannover), Johannes Gaubitz (Tenor, Hamburg) und Fabian Kuhnen (Bass, Detmold) gewonnen werden.

Freuen darf man sich auch auf Ritterbuschs Interpretation des in unvergleichlicher Weise berührenden berühmten "Laudate Dominum" Mozarts, wobei der Glanz und die facettenreichen Klangfarben ihrer wunderschönen Sopran-Stimme in besonderem Maße zur Geltung kommen werden.

Ein kontemplativer, aber gleichwohl äußerst expressiver Höhepunkt des Konzerts wird Mozarts bewegend-innige "Ave verum"-Komposition sein - dargeboten von einem 100köpfigen Chor, der auch einer der prächtigsten Spätwerke Joseph Haydns singen wird: das majestätische und zugleich virtuose "Te Deum", das der Komponist im Jahre 1800 für die Kaiserin Marie Therese schuf.

Eröffnet wird der Abend mit der "Symphonie Nr. 8 F-Dur" von Ludwig van Beethoven, der heitersten aller seiner symphonischen Kompositionen. Übermütige Spielfreude, humoristische Effekte, amüsante Überraschungen im Hinblick auf die Traditionen und Konventionen der Gattung, nuancenreiche Instrumentationskunst und höchst wirkungsvoll angelegte klimaktische Entwicklungen bis hin zu voluminösen Kulminationspunkten prägen dieses Meisterwerk. Und wer den Enthusiasmus und die jugendliche Leidenschaftlichkeit des Spiels der Studenten und Berufsmusiker des Symphonieorchesters "Verler Vier Jahreszeiten" unter der Leitung von Knut Peters schon einmal erlebt hat, der weiß, dass man wiederum auf ein expressives und begeisterndes Erlebnis gespannt sein darf.

Kontrapunktisch wird das Programm durch die "Coriolan"-Ouvertüre von Beethoven ergänzt, eine musikalische Schilderung eines existentiellen seelischen Konfliktes voller glühendster Emotionalität und erschütternder Tragik - korrespondierend mit den Charakterdarstellungen in den "Coriolanus"-Dramen Collins und Shakespeares.

( Knut Peters, 2011)

Ausführende:

 

  Sabine Ritterbusch, Hannover Sopran
  Anna Bineta Diouf, Hannover Alt
  Johannes Gaubitz, Hamburg Tenor
  Fabian Kuhnen, Detmold Bass
  Gymnasialchor "Verler Vier Jahreszeiten"  
  Frauenchor der Hoffnung  
  Gesangverein Hoffnung  
  Symphonieorchester "Verler Vier Jahreszeiten"  
  (Besetzung siehe unten)  
     
  Knut Peters Gesamtleitung
   

"Die Glocke" berichtet:

 

 

Bildergalerie

 

Wir danken Gerd Hoppe für diese Aufnahmen.

copyright GV Hoffnung Wiedenbrück