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Konzerte

01.12.2012, 20.00 Uhr, St. Pius-Kirche in Wiedenbrück

02.12.2012, 19.30 Uhr, Kirche St. Maria Immaculata in Verl-Kaunitz

Programm:

Felix Mendelssohn Bartholdy

"Violinkonzert e-Moll"

Georg Friedrich Händel

"Zadok, der Priester"

"Das Alexander-Fest"

"Ode zu Ehren der heiligen Cäcilia."

in der Bearbeitung von
Wolfgang Amadeus Mozart

"Halleluja" (Messias)

 

  Ausführende:  
  Sabine Ritterbusch, Hannover Sopran
  Asami Horie-Weber Mezzo-Sopran
  Volker Hanisch, Detmold Tenor
  Bartolomeo Stasch, Detmold Bass
     
  Wojciech Wieczorek Violine
 
  Gymnasialchor "Verler Vier Jahreszeiten"  
  Frauenchor der Hoffnung  
  Gesangverein Hoffnung  
 
  Symphonieorchester "Verler Vier Jahreszeiten"  
     
  Knut Peters Gesamtleitung

 

Hinreißender Händel und melodiöser Mendelssohn

Das Programm der diesjährigen Konzerte am 1. Adventssonntag in Rheda-Wiedenbrück und Kaunitz ist geprägt sowohl von frischer, kraftvoller Barockmusik und vom freudigen Lobpreis Gottes und der Heiligen Cäcilia, der Schutzheiligen der Musik, als auch von virtuoser und ergreifender Musik der Romantik und vermag es so in idealer Weise, auf die beginnende Adventszeit einzustimmen.
Das Programm der diesjährigen Konzerte am 1. Adventssonntag in Rheda-Wiedenbrück und Kaunitz ist geprägt sowohl von frischer, kraftvoller Barockmusik und vom freudigen Lobpreis Gottes und der Heiligen Cäcilia, der Schutzheiligen der Musik, als auch von virtuoser und ergreifender Musik der Romantik und vermag es so in idealer Weise, auf die beginnende Adventszeit einzustimmen.

Georg Friedrich Händels Oratorium „Alexanderfest", das im 18. und 19. Jahrhundert genauso populär war wie sein „Messias", trägt die Untertitel „Die Macht der Musik" und „Ode zu Ehren der Heiligen Cäcilia". Auf dem Höhepunkt seiner Kompositionskunst versteht es Händel hier meisterhaft, die machtvolle Wirkung der Musik auf das Gemüt des Menschen zu demonstrieren und sehr unterschiedliche Emotionen unmittelbar spüren zu lassen, so z. B. überschwängliche Freude, bacchantischen Sinnestaumel, tiefes Mitleid und religiöse Andacht.

„0, daß Sie doch die Händel‘schen Chöre des Alexanderfestes hören könnten! Ich bin gewiß, daß die Pracht, Kraft, das Leben und die Ruhe Ihnen die Musik von einer Seite zeigen würde, wie sie nur wenigen und nur selten erscheint. [Diese] Klarheit, Freude und das Leben! Ja, ich begreife gar nicht, wie man nur ohnedem sein kann," schrieb Carl Friedrich Zelter an Johann Wolfgang von Goethe und charakterisiert damit sehr treffend die Macht, die von dieser Musik ausgeht. Und bei der Aufführung am diesjährigen 1. Advent werden die Intensität und das Klangvolumen dieses Oratoriums noch gesteigert, indem es in der ausgeweiteten Instrumentierung der Fassung Wolfgang Amadeus Mozarts dargeboten wird.

Für die wunderschönen Arien konnten hochkarätige Solisten gewonnen werden: Sabine Ritterbusch, lange Zeit gefeierte Sopranistin an der Hamburger Staatsoper, nun Professorin an der "Hochschule für Musik, Theater und Medien" in Hannover, die bereits im letzten Jahr in Kaunitz beeindruckte, der Bass Markus Krause, Preisträger des ARD-Wettbewerbs, eines der bedeutendsten internationalen Wettbewerbe ganz Europas, und der begabte junge Tenor Volker Hanisch (Student an der „Hochschule für Musik Detmold" bei Prof. Lars Woldt). Den Continuo-Part auf dem Cembalo wird Prof. Rainer Weber übernehmen.

Freuen darf man sich auch auf die wohl glanzvollste und populärste Chorkomposition des gesamten Barockzeitalters: das mitreißende jubilierende „Halleluja" aus Händels „Messias", sowie auf ein weiteres prachtvoll-majestätisches Chorwerk Händels: das Krönungs-Anthem „Zadok, der Priester", das aufgrund seiner leuchtenden Strahlkraft und seines jubilierenden Gestus z. B. seit Jahrhunderten stets bei Feierlichkeiten des britischen Königshofes erklingt. Eröffnet wird der Abend mit dem „Violinkonzert e-Moll" von Felix Mendelssohn Bartholdy, dessen weltweite Popularität seit fast 180 Jahren ungebrochen andauert. Mit in unvergleichlicher Weise zu Herzen gehenden Klangwelten vermag es diese Musik, jeden hingebungsvollen Hörer Gefühle und Ahnungen spüren zu lassen, die keinesfalls auch nur annähernd mit der Sprache der Worte ausgedrückt werden könnten. Von den ersten Sekunden an faszinieren den Hörer die lieblichen Melodien und der lyrische Gestus, die sich mit höchst virtuosen Partien abwechseln. Glücklicherweise konnte als Solist wieder der charismatische junge Geiger Wojciech Wieczorek gewonnen werden, der diese Komposition schon im Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin interpretierte und das Publikum in Kaunitz bereits häufig mit der Brillanz und der nuancenreichen Ausdruckskraft seines Spiels verzückte.

Wer den Enthusiasmus und die jugendliche Leidenschaftlichkeit des Spiels der Studenten und Berufsmusiker des Symphonieorchesters „Verler Vier Jahreszeiten" unter der Leitung von Knut Peters schon einmal erlebt hat, ,weiß, dass man auf ein expressives und begeisterndes Erlebnis gespannt sein darf. Dieses kulturelle Ereignis sollte man keinesfalls versäumen.

( Knut Peters, 2012)

"Die Glocke" berichtet:

  

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