Drucken

  

Konzerte

29.11.2014, St. Pius-Kirche in Wiedenbrück und

30.11.2014, Kirche St. Maria Immaculata in Verl-Kaunitz

Programm:

Beethoven:

"9.Sinfonie"
mit Schillers Ode "An die Freude"

Dvorak:

"Te Deum"

 

 Vorwort unseres Dirigenten Knut Peters:

Freude, schöner Götterfunken: Am 1. Adventssamstag, den 29. November 2014, um 19.00 Uhr werden in der Piuskirche in Wiedenbrück beim diesjährigen Konzert des Gesangvereins Hoffnung, glanzvolle Höhepunkte der abendländischen Kunstmusik erklingen: die weltberühmte 9. Symphonie d-Moll, op. 125 von Ludwig van Beethoven mit der Ode „An die Freude” von Friedrich von Schiller und das prachtvolle „Te Deum“ von Antonin Dvořák.

Der Gesangverein „Hoffnung“ aus Wiedenbrück, Gymnasialchöre aus Verl und Schloß Holte-Stukenbrock sowie zahlreiche Gesangsstudentinnen der „Hochschule für Musik Detmold“ werden einen 100köpfigen Chor bilden, begleitet von dem wie stets exzellent besetzten, diesmal 70köpfigen Symphonieorchester „Verler Vier Jahreszeiten“. Die Hörer erwartet also ein ganz besonderer Kunstgenuss.

„Seid umschlungen, Millionen! – Diesen Kuss der ganzen Welt!“ Dieser Ausruf, der innerhalb des Schlusssatzes der 9. Symphonie Beethovens an einer der zentralen Stellen in geradezu unglaublicher Intensität musikalisch gestaltet wird, verdeutlicht in metaphorischer Weise einen der Kerngedanken sowohl Schillers als auch Beethovens. Die Ideen der Brüderlichkeit und des moralischen Fortschritts – also Leitbegriffe der Aufklärung und des Humanismus’ – werden hier großartig und in musikalischer Hinsicht in höchstem Maße innovativ propagiert und zugleich veranschaulicht. Die gesamte Symphonie ist ein Appell an die Menschheit, eine neue und bessere Gesellschaftsordnung zu begründen und für immer zu erhalten. Unter „Elysium“ versteht Beethoven nämlich nicht nur das paradiesische Jenseits, sondern vor allem auch jene neue elysische Gesellschaft, aus der die wahre Freude entspringt: „Freude, schöner Götterfunken, Tochter aus Elysium!“ In Wiedenbrück soll eine besonders intensive Interpretation der seit 190 Jahren in der Wirkung stets als gleichermaßen bewegend und berauschend empfundenen Komposition dargeboten werden, deren emotionaler Kraft sich auch heute noch kein Zuhörer verschließen können wird.

Hierzu tragen auch die ersten drei instrumentalen Sätze der Symphonie Entscheidendes bei. Nach dem monumentalen und machtvollen Kopfsatz und dem mitreißend-feurigen Gestus des Scherzos enthält der langsame Satz mit seiner extremen Intensität der lyrischen Expressivität beispielsweise die wohl schönsten und anrührendsten Melodien, die Beethoven überhaupt je geschrieben hat. Dieser dritte Satz ergreift jeden Hörer aufgrund der sphärenhaften Klänge und der unvergleichlichen Innigkeit der erzeugten Stimmung sowie vor allem auch wegen seines kontemplativen Gebetscharakters. Auch insgesamt ist in diesem Werk neben den Elementen des Humanismus’ ebenso deutlich und sehr eindringlich die tiefe Religiosität Beethovens spürbar.

Gerade auch deshalb wird das Konzertprogramm in wunderbarer Weise durch das prachtvolle „Te Deum“ Antonin Dvořáks mit seinen glanzvollen Soli und monumental wirkenden Chören abgerundet werden. Diesen eindringlichen Lobpreis Gottes schuf Dvořák im Jahre 1892 für die 400-Jahrfeier der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus in der Carnegie Hall in New York.

Wohl niemand wird nach der Aufführung dieser einzigartigen Kompositionen die Kirche verlassen ohne Gefühle der Wonne und der erhebenden Freude aufgrund der zuversichtlichen Hoffnung auf eine freiheitliche, friedliche und freudvolle Zukunft, verbunden mit der Gewissheit des Beistandes Gottes, weshalb dieses Konzert auch eine wunderbare Einstimmung auf die Adventszeit sein wird.

Um dieses auch in der weiteren Umgebung Wiedenbrücks sicherlich einmalige musikalische Ereignis keinesfalls zu versäumen, sollte man sich unbedingt sofort im Vorverkauf Karten bei einer der folgenden Stellen sichern: Sänger der Hoffnung, Buchhandlung Rulf in Wiedenbrück, Flora Westfalica in Rheda.

 

 

                                 Ausführende:                                   
 

Mari Moriya, Sopran.jpg - 80.97 KB

Mari Moriya (Sopran)

Sie gilt als eine der führenden dramatischen Koloratursopranistinnen unserer Zeit. Sie studierte in New York, sang danach an der “Metropolitan Opera New York“u. a. die Rolle der „Königin der Nacht“ in Mozarts „Zauberflöte“ unter der Leitung von Dirigenten wie z. B. James Levine, woraufhin sie an vielen der größten Opernhäusern der USA und Europas gefeiert wurde und zahlreiche Preise bei wichtigen Wettbewerben gewann.

 

       
  Asami Horie-Weber, Alt.jpg - 12.88 KB

Asami Horie-Weber (Alt)
dem
Publikum aus Konzerten der letzten Jahre bekannt.

 
       
  Volker Hanisch, Tenor.jpg - 14.67 KB Volker Hanisch (Tenor)
dem Publikum aus Konzerten der letzten Jahre bekannt.
 
       
  Lars Woldt, Bass.jpeg - 22.42 KB Lars Woldt (Bass)

Er hat inzwischen eine internationale Karriere gemacht, sang unter Dirigenten wie Christian Thielemann, Sir Colin Davis, Nikolaus Harnoncourt usw., ist Solist im Ensemble der „Wiener Staatsoper“ und zudem Professor für Gesang an der „Hochschule für Musik Detmold“.

 
       
  Eric Fergusson (Bass-Bariton)
Er ist kurzfristig für den zwischenzeitlich erkrankten Lars Wolt eingesprungen und hat im Konzert in Kaunitz als Solist gesungen.
 
       
  Chöre:  Gesangverein Hoffnung  
   Frauenchor der Hoffnung  
   Gymnasialchor "Verler Vier Jahreszeiten"  
       
  Orchester:  Symphonieorchester "Verler Vier Jahreszeiten"  
       
  Gesamtleitung:  Knut Peters  

              

         Konzert in der St. Pius-Kirche in Wiedenbrück   Foto: Raimund Kemper

 

Die Tageszeitung "Die Glocke" berichtete am 02.12.2014:

 

 

 

Die Tageszeitung "Neue Westfälische" berichtete am 02.12.2014:

 

 

 

 

copyright GV Hoffnung Wiedenbrück