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Jubiläum 125 Jahre GV Hoffnung

 

"Die Glocke" berichtet:

"Westfalen Blatt" berichtet online:

Mit frohen Stimmen singen, den Taktstock fest in der Hand: Chorleiter Knut Peters dirigierte festliche Lieder zum 125-jährigen Bestehen des Wiedenbrücker Gesangvereins »Hoffnung«. Am Klavier begleitet wurden die Sänger von der Detmolder Pianistin Haewon Shin.
Foto: Wilhelm Ide Von Wilhelm Ide Rheda-Wiedenbrück (WB).

Mit einem Festakt im Stadthaus hat der Gesangverein »Hoffnung« Wiedenbrück sein 125-jähriges Bestehen gefeiert. Der Chor hat christliche Wurzen und so begannen die Sänger ihre Jubiläumsfeierlichkeiten mit einem Gottesdienst in der St.-Aegidius-Pfarrkirche. Sie feierten mit Vikar Michael Melcher, ihren Angehörigen, Gästen und Gemeindemitgliedern eine Dankmesse. Der Chor unter der Leitung von Kunt Peters gestaltete den Gottesdienst musikalisch.
Im Luise-Hensel-Saal der Stadthalle wurden die Feierlichkeiten fortgesetzt. Vorsitzender Aloys Horsthemke begrüßte auch Ehrengäste, die den Sängern ihre Hochachtung für die Bewahrung des Erbes von 1833 bekundeten. Ebenso lobten sie die gute Zusammenarbeit mit Gesangvereinen der Stadt und den Nachbarorten. Aus allen Ansprachen wurde deutlich, welch hohes Ansehen der 125 Jahre alte Gesangverein in allen gesellschaftlichen Gruppen genießt.
Ebenso wünschten die Redner dem Chor für seine zukünftige Arbeit alles Gute. Bürgermeister Bernd Jostkleigrewe erinnerte an die Frühjahrsmatineen und Adventskonzerte, die seit Jahrzehnten besondere Ereignisse und verlässliche Glanzpunkte im Kulturkalender der Stadt seien. »Für dieses starke und beständige Engagement, das uns allen weiterhin viel Freude bescheren möge, danke ich allen Aktiven.«
Den Wert ehrenamtlicher Arbeit, wie sie in der »Hoffnung« nun schon so lange geleistet werde, stellte die stellvertretende Landrätin Ulrike Boden heraus. Sie lobte die fruchtbare Zusammenarbeit des Vereins mit dem Gymnasialchor »Verler vier Jahreszeiten«.
Als ganz wichtigen Kulturträger in Rheda-Wiedenbrück bezeichnete der Geschäftsführer der Flora-Westfalica-Gesellschaft, Burkhard Schlüter, den Gesangverein »Hoffnung« und bot weiterhin eine enge Zusammenarbeit an.
Der Ehrenvorsitzende des Sängerkreises Emsland, Hartwin Stüwe, erklärte, er sei sicher, dass der Chor in Zukunft seinem Grundsatz »Überliefertes bewahren, Neues wagen« treu bleibe. Den Sängern rief er zu: »Euch ist klassisches deutsches Liedgut ebenso vertraut, wie zeitgenössische Kompositionen und moderne Unterhaltungsliteratur es sind. Ihr findet stets das richtige Maß zwischen deutschen Texten und europäischem Sprachschatz. Bleibt dabei«. Jugendliche seien mit dem »alles verflachenden Zeitgeist« doch nicht zu gewinnen. Es helfe nicht, sich »Make up«, »Big Ben« oder »Hope brothers« zu nennen. Beifall kam auf, als der Ehren-Sängerkreisvorsitzende dem »Hoffnung«-Vorsitzenden Aloys Horsthemke eine Urkunde zum 125. Geburtstag übergab.   Wofür der Gesangverein »Hoffnung« im Jubiläumsjahr musikalisch steht, bewies er an seinem Geburtstag durch einfühlsamen Gesang während des Hochamtes und seine frohstimmenden Lieder im Stadthaus.

 

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